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    KI wird den Onlinehandel in naher Zukunft grundlegend verändern. Anstelle von reinen Chatbots könnten schon bald autonome KI-Agenten im Auftrag von Konsument:innen selbstständig Verträge abschließen, kündigen oder widerrufen. Um für diese als „Agentic Commerce“ bekannte Entwicklung die passenden politischen Rahmenbedingungen zu schaffen, hat der Sachverständigenrat für Verbraucherfragen (SVRV) nun ein 106-seitiges Gutachten veröffentlicht und an das Bundesministerium der Justiz übergeben. Prof.in Dr. Carolin Wienrich hat das Dokument als Mitglied des Gremiums maßgeblich mitverfasst und bringt darin ihre Expertise zur sicheren und verbrauchergerechten Gestaltung intelligenter Systeme ein

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    Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat Tobias Grundgeiger (Lehrstuhl für Psychologische Ergonomie, Uni Würzburg), Kirstof van Laerhoven (Ubiquitous Computing Group, Uni Siegen) und Oliver Happel (Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie, Universitätsklinikum Würzburg) ein 3-jähriges Projekt mit dem Titel „A3D – Augmented Reality Aufmerksamkeitsdisplays für Situationen mit mehreren Aufgabensträngen“ und einem Gesamtvolumen von 760 000 Euro bewilligt. Die Universität Würzburg erhält eine Fördersumme von 370 120 €. Im Projekt werden die Bereiche Aktivitätserkennung, Ubiquitous Computing, kognitive Wissenschaften zu Multitasking und Augmented-Reality-Displays integriert, um Nutzende in Situationen mit mehreren Aufgabensträngen zu unterstützen. Es werden Laborexperimente und realitätsnahe Studien im Kontext kardiopulmonaler Reanimationen mit Notfallmedizinern als Nutzenden durchgeführt.

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    Auf der ACM CHI Conference on Human Factors in Computing Systems 2026 trafen sich mehr als 5000 Forscher:innen aus dem Bereich der Human-Computer-Interaktion, um aktuelle Themen der HCI zu diskutieren. Die CHI bietet jährlich eine Plattform für den interdisziplinären Austausch über neue technologische Entwicklungen, nutzerzentriertes Design und psychologische Grundlagen der Interaktion mit digitalen Systemen. Die diesjährige Veranstaltung fand vom 13.04. bis 17.04. in Barcelona statt.

     

    Im Rahmen der Konferenz präsentierten und diskutierten Sara Wolf, Franzisca Maas und Tobias Grundgeiger in vier Vorträgen und einem Workshop aktuelle Forschungsarbeiten der PsyErgo, von denen eine als Honorable Mention ausgezeichnet wurde.

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    In dem Projekt „NIDAaiD: Verbesserte Notfallversorgung von verunfallten Autoinsassen durch KI-Algorithmen“ werden Informationen von Unfallorten aufbereitet und im Schockraum visualisiert. Der Lehrstuhl für Psychologische Ergonomie erforscht bestehende Arbeitsabläufe und evaluiert, wie NIDAaiD die Vorbereitung von Notärzt:innen und Schockraum-Teams auf Patient:innen verbessert. Das Forschungsprojekt wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) mit insgesamt 1,3 Mio. Euro gefördert.

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    Der Lehrstuhl für Psychologische Ergonomie richtet wieder den jährlichen World Usability Day Würzburg aus, welcher erstmalig online stattfinden wird. Das komplette Programm ist auf http://www.wud-wuerzburg.de zu finden.

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