Intern
Medien- und Wirtschaftskommunikation

"Das Wettbewerbsprinzip funktioniert immer"

09.05.2016

Am Samstag hat Prince Damien die dreizehnte Staffel der Castingshow "Deutschland sucht den Superstar" gewonnen. Im Vorfeld erklärte Professor Holger Schramm gegenüber der dpa, warum Castingshows immer noch Quotenbringer sind.

Die dpa hat Professor Holger Schramm zum Thema DSDS befrgat. Grafik: dpa.

Seit 2002 ist "Deutschland sucht den Superstar" (DSDS) ein Quotengarant für RTL. Am Wochenende ging die dreizehnte Staffel (!) des Erfolgsformats zu Ende. Sieger ist dieses Mal der 25jährige Prince Damien, der sich im Finale mit dem Song "Glücksmoment" durchsetzen konnte.

Die Deutsche Presse-Agentur (dpa) befragte im Vorfeld des Finales Professor Holger Schramm, Leiter des Arbeitsbereichs Medien- und Wirtschaftskommunikation, zum Phänomen DSDS. Schramm ist Experte für Castingshows und erklärte im Gespräch mit der dpa, warum DSDS trotz sinkender Quoten immer noch regelmäßig um die vier Millionen Zuschauer vor den Fernseher lockt. Vor allem liege das am Wettbewerbsprinzip, so der Experte: "Das funktioniert immer". Außerdem gäben vor allem die ersten Folgen der Sendung vielen Zuschauern die Möglichkeit, sich sozial zu vergleichen, führt Schramm aus. Auch Dieter Bohlen und seine schillernde Persönlichkeit seien vermutlich ein Erfolgsfaktor.

Auf der anderen Seite hält Castingshow-Kenner Schramm den Markt für gesättigt und die Laufzeit von DSDS letztendlich für begrenzt. Tatsächlich schalteten beim Finale am Samstag nur 3,6 Millionen Zuschauer ein - so wenige wie nie zuvor bei einem DSDS-Finale. Eine vierzehnte Staffel scheint allerdings in Planung zu sein: Die Casting-Aufrufe für 2017 laufen bereits.

 

 

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