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    Aktuelle Publikationen

    Hier stellen wir regelmäßig ausgewählte jüngere Publikationen aus dem Institut vor. Mehr Informationen finden Sie auf den Seiten der einzelnen Arbeitsbereiche.

     

    Wer neigt zu kurzfristigen romantischen Abenteuern mit Medienpersonen?

    Menschen mit narzisstischen, psychopathischen oder machiavellistischen Wesenszügen (sog. „Dunkle Triade“) neigen zu kurzfristigen und wenig verbindlichen romantischen Abenteuern. Wir untersuchen in dieser Studie, ob dieser Zusammenhang auch beim parasozialen romantischen Kontakt mit Medienpersonen zu Tage tritt.

    Liebers, N. & Schramm, H. (2022). Intimacy despite distance: The dark triad and romantic parasocial interactions. Journal of Social and Personal Relationships, 39, 435-456.https://doi.org/10.1177/02654075211038051

    Der Einfluss wahrgenommener Expertise auf die Vertrauenswürdigkeit von Sprachassistenten

    Diese Studie zeigt, wie die Manipulation von Expertise das Vertrauen in einen Sprachassistenten, aber auch in sprachbasierte KI allgemein beeinflusst.

    Wienrich, C., Reitelbach, C., & Carolus, A. (2021). The trustworthiness of voice assistants in the context of healthcare: Investigating the effect of perceived expertise on the trustworthiness of voice assistants, providers, data receivers, and automatic speech recognition. Frontiers in Computer Science, 3, Article 685250. https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fcomp.2021.685250/full

    Head-Mounted Displays für die Überwachung von mehreren Patienten in der Anästhesie

    Anästhesieoberärzte unterstützen mehrere Anästhesisten bei der Betreuung von Patienten. Wir haben eine Head-Mounted Display-Applikation entwickelt und evaluiert, die Oberärzten Informationen über Patienten in verschiedenen Räumen anzeigt, um das Situationsbewusstsein und die Kommunikation mit den Anästhesisten in den Sälen zu unterstützen. Eine Videopräsentation finden Sie hier.

    Kuge, J., Grundgeiger, T., Schlosser, P., Sanderson, P., & Happel, O. (2021, June 28–July 2). Design and evaluation of a head-worn display application for multi-patient monitoring [Honorable mention]. The ACM Conference on Designing Interactive Systems (DIS), Virtual Event/ New York, NY, United States. https://doi.org/10.1145/3461778.3462011

    Überblickswerk zu 281 Studien zu parasozialen Interaktionen und Beziehungen

    Im Zentrum dieses Buches stehen die Steckbriefe von 281 Studien zum Thema „parasoziale Interaktionen und Beziehungen“ aus den Jahren 2016 bis 2020 inklusive der Eckdaten zu Theorie, Methodik und Ergebnissen. Aktuelle Forschungstrends dieses vielbeforschten Medienphänomens werden aufgezeigt.

    Schramm, H., Liebers, N., Biniak, L. & Dettmar, F. (2022). Neuere Forschung zu parasozialen Interaktionen und Beziehungen. Steckbriefe von über 250 Studien aus den Jahren 2016 bis 2020. Baden-Baden: Nomos.

    Erhöht passende Musik in TV-Werbespots die Werbeeffektivität?

    Musik in audiovisueller Werbung kann zur Narration des Werbespots, zum beworbenen Produkt und zur Zielgruppe der Werbung mehr oder weniger passen (sog. „Musical Fit“). In dieser Studie zeigen wir, dass sich die Werbeeffektivität (z.B. Bewertung der beworbenen Marke, Kaufintention) mit steigendem Musical Fit erhöht.

    Herget, A.-K., Breves, P. & Schramm, H. (2022). The Influence of Different Levels of Musical Fit on the Efficiency of Audio-Visual Advertising. Musicae Scientiae, 26, 3-23.https://doi.org/10.1177/1029864920904095

    XR-Based Mindfulness Interventions

    Das systematische Literaturreview analysiert die Fragestellung, wie Frameworks zur Interventiosngestaltung von Mindfulness auf XR-basierte Ansätze übertragen werden können. Dabei werden Potenziale von XR-Technologien und Forschungslücken herausgearbeitet. Die Publikation entstand im Rahmen des BMBF-Projektes ViTraS.

    Döllinger, N., Wienrich, C., & Latoschik, M. E. (2021). Challenges and opportunities of immersive technologies for mindfulness meditation: A systematic review. Frontiers in Virtual Reality, 2, Article 644683. https://doi.org/10.3389/frvir.2021.644683

    Handbuch zu sozial interaktiven Agenten

    Dieses Handbuch fasst zwei Jahrzehnte Forschung und Entwicklung sozial interaktiver Agenten (virtuell oder physisch verkörpert) zusammen. Volume 2 widmet sich Interaktivität, Plattformen und Anwendungen.

    Lugrin, B., Pelachaud, C., & Traum, D. (Eds.). (2022). The Handbook on Socially Interactive Agents: 20 years of Research on Embodied Conversational Agents, Intelligent Virtual Agents, and Social Robotics Volume 2: Interactivity, Platforms, Application (1st. ed.). ACM Books, Vol. 48. Association for Computing Machinery, New York, NY, USA. https://doi.org/10.1145/3563659

    Literature review of foreign language learning with immersive technologies

    Das systematische Literaturreview adressiert Herausforderungen der Interdiszipliniarität zwischen Pädagogik, Fremsprachendidaktik und Mensch-Computer-Interaktion zur Gestaltung von innovativen Lehr-Lernformaten im Bereich des interkulturellen Lehren und Lernens mit XR-Technologien.

    Hein, R., Wienrich, C., & Latoschik, M. E. (2021). A systematic review of foreign language learning with immersive technologies (2001-2020). AIMS Electronics and Electrical Engineering, 5(2) 117–145. https://www.aimspress.com/article/doi/10.3934/electreng.2021007

    Die Bedeutung von Feedback in der motorischen Rehabilitation

    Dieser Beitrag untersucht die Auswirkungen von implizitem und explizitem Feedback in der Virtuellen Realität auf die Leistung und das Benutzererlebnis während der motorischen Rehabilitation.

    Hamzeheinejad, N., Roth, D., Monty, S., Breuer, J., Rodenberg, A., & Latoschik, M. E. (2021). The impact of implicit and explicit feedback on performance and experience during VR-supported motor rehabilitation. Proceedings of the 2021 IEEE Conference on Virtual Reality and 3D User Interfaces, 382–391. https://www.bibsonomy.org/bibtex/2dbfb04fa2ae1943aa65c58793b0912f5/hci-uwb

    Alexa, du tust mir leid!

    In einem Experiment untersuchten wir, ob Beobachter empathisch reagieren, wenn Alexa schlecht behandelt wird und ob die Personalisierung des Sprachassistenten den Effekt beeinflusst.

    Carolus, A., Wienrich, C., Toerke, A., Friedel, T., & Schwietering, C. (2021). ‘Alexa, I feel for you! ’- Observers’ empathetic reactions towards a conversational Agent. Frontiers in Computer Science, 3, Article 682982. https://doi.org/10.3389/fcomp.2021.682982

     

     

    Just a joke? Can sexist comedy harm women’s cognitive performance?

    In diesem Artikel wird anhand von vier Experimenten untersucht, wie sich sexistische Comedy auf die kognitive Leistung von Frauen auswirkt.

    Weber, S., Appel, M., Steffens, M. C., & Hirschhäuser, V. (2021). Just a joke? Can sexist comedy harm women’s cognitive performance? Psychology of Aesthetics, Creativity, and the Arts. Advance online publication. https://doi.org/10.1037/aca0000369

     

    Visueller Überblick über Latenzmessmethoden

    In diesem Beitrag visualisieren wir verschiedene Ansätze um Latenz in Virtual Reality Anwendungen zu messen. Die Ansätze sind gruppiert um Gemeinsamkeiten und Unterschiede aufzuzeigen. Der graphische Ansatz bietet einen schnellen Überblick über das Forschungsfeld.

    Stauffert, J.-P., Korwisi, K., Niebling, F. & Latoschik, M. E. (2021). Ka-Boom!!! Visually exploring latency measurements for XR. Extended Abstracts of the 2021 CHI Conference on Human Factors in Computing Systems, New York, NY, USA: Association for Computing Machinery. ISBN: 97814503809592105. https://www.hci.uni-wuerzburg.de/publications/?query=Ka-Boom!!!

    Sprachfähigkeiten von virtuellen kulturellen Agenten

    Das Paper evaluiert, inwiefern synthetisch generierter nicht-muttersprachlicher Akzent in der deutschen Sprache genutzt werden kann, um den Eindruck eines gemischt-kulturellen Intelligenten Virtuellen Agenten zu erzeugen. Die Ergebnisse zeigen, dass synthetisch generierte Sprache mit nicht-muttersprachlichem Akzent in fast jeder Hinsicht zu der gleichen Wahrnehmung wie natürliche Sprache mit nicht-muttersprachlichem Akzent führt. Die Ergebnisse dieser Studie leisten einen wichtigen Beitrag im Gebiet der effizienten Erstellung gemischt-kultureller virtueller Agenten, die beispielsweise für kulturelle Trainings genutzt werden können.

    Obremski, D., Hering, H. B., Friedrich, P., & Lugrin, B. (2022) Exploratory Study on the Perception of Intelligent Virtual Agents With Non-Native Accents Using Synthetic and Natural Speech in German. In Proceedings of the 2022 International Conference on Multimodal Interaction (ICMI '22). Association for Computing Machinery, New York, NY, USA, 15–24.https://doi.org/10.1145/3536221.3556608

    BehaveFIT

    Der Artikel präsentiert BehaveFIT als Framework für die Gestaltung und Evaluation von immersiven Interventionen, die Verhaltensänderung unterstützen. Es zeigt Prädiktionspfade auf und geht der Frage nach, wie und warum mit Hilfe von immersiven Interventionen die Einstellungs-Verhaltens-Lücke überwunden werden kann.

    Wienrich, C., Döllinger, N., & Hein, R. (2021). Behavioral framework of immersive technologies (BehaveFIT): How and why virtual reality can support behavioral change processes. Frontier in Virtual Reality, 2, Article 627194. https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/frvir.2021.627194/full

    Es gibt ein Leben nach dem Tod – virtuell

    Es ist ein theoretischer Aufsatz, Thema ist die Nutzung von VR-Technologie zur digitalen "Reanimation" verstorbener Personen. Der Spiegel-Artikel "Auferstanden aus Maschinen" (Spiegel-Ausgabe Nr. 14 vom 3.4.2021) von Julia Koch nimmt Bezug auf den Aufsatz. Der Artikel ist über folgenden Link auf Spiegel Online im PLUS-Angebot hinter einer Paywall zu finden: https://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/virtuelles-leben-nach-dem-tod-auferstanden-in-maschinen-a-2fa2a204-0002-0001-0000-000176983016

    Stein, J.-P. (2021). Conjuring up the departed in virtual reality: The good, the bad, and the potentially ugly. Psychology of Popular Media, 10(4), 505–510. https://doi.org/10.1037/ppm0000315

    Datenschutzerklärungen kompakt und verständlich gemacht

    Aufgrund ihrer Länge und komplizierten Sprache werden Datenschutzerklärungen oftmals von uns akzeptiert, ohne dass wir sie ausgiebig gelesen haben. Um diesem Trend entgegenzuwirken, entwickelten wir eine interaktive Datenschutzerklärung, die die wichtigsten Punkte zusammenfasst und im Vergleich zu einer herkömmlichen Datenschutzerklärung unter anderem verständlicher, transparenter und attraktiver für Anwender ist.

    Reinhardt, D., Borchard, J., & Hurtienne, J. (2021). Visual interactive privacy policy: The better choice? Proceedings of the 2021 CHI Conference on Human Factors in Computing Systems, Article 66. https://doi.org/10.1145/3411764.3445465

    Resize Me! Wie Avatare unser Körperbild bestimmen

    In dieser Arbeit stellen wir unseren innovativen Prototypen für Avatar-basierte Körperbildtherapie mittels in Echtzeit modulierbarer virtueller Abbilder vor. In einer umfassenden User-Experience Studie untersuchten wir die Wirkung unterschiedlicher Interaktionen auf die Körperwahrnehmung, die Akzeptanz des eigenen Avatars und das Wohlbefinden während der VR-Experience.

    Döllinger N, Wolf E, Mal D, Wenninger S, Botsch M, Latoschik ME and Wienrich C (2022) Resize Me! Exploring the user experience of embodied realistic modulatable avatars for body image intervention in virtual reality. Front. Virtual Real. 3:935449. https://doi.org/10.3389/frvir.2022.935449

    Plausibility determined Presence

    Diese Publikation schlägt ein neues theoretisches Modell zur Beschreibung von XR Experiences vor. Dabei werden die viel diskutierten Konstrukte der Präsenz, Plausibilität und Kongruenz neu beleuchtet und in ein Modell integriert, das Vorhersagen für das komplette XR Kontinuum (AR, VR, MR) macht.

    Latoschik, M. E., & Wienrich, C. (2022). Congruence and Plausibility, Not Presence: Pivotal Conditions for XR Experiences and Effects, a Novel Approach. Frontiers in Virtual Reality; Special Issue: Presence and Beyond: Evaluating User Experience in AR/MR/VR. https://doi.org/10.3389/frvir.2022.694433

    Remote at Court: Chancen und Herausforderungen der digitalen Gerichtsverhandlung

    In dieser Arbeit werden systematisch Chancen und Herausforderung analysiert, die mit videobasierten Gerichtsverhandlungen in Deutschland einhergehen. Von der Analyse abgeleitet wird ein Systemprototyp mit speziellen Funktionen für das sicherheitsrelevante System der Justiz vorgestellt und evaluiert. Das KI-gestützte System berücksichtigt vor allem Phänomene wie Zoom-Fatigue und unterstützt die Moderation digitaler Gerichtsverhandlungen.

    Wienrich, C., Fries, L., & Latoschik, M.E. (2022). Remote at Court - Challenges and Solutions of Video Conferencing in the Judicial System. HCII 2022. (full paper)

    Soziale Roboter in der Hochschullehre: Langzeitstudie eines adaptiven Roboter Tutors

    Seit mehreren Semestern bieten wir begleitend zur Vorlesung „Medieninformatik 1 und 2“ ein robotergestütztes Tutoring an, in dem gemeinsam mit Roboter Pepper die Inhalte der Veranstaltung geübt werden können. Es konnte gezeigt werden, dass das Lernen mit dem Roboter unter anderem das subjektive Wissen der Teilnehmenden und deren intrinsische Motivation, sich mit den Themen der Veranstaltung auseinanderzusetzen, erhöht.

    Donnermann, M., Schaper, P., & Lugrin, B. (2022). Social Robots in Applied Settings: A Long-Term Study on Adaptive Robotic Tutors in Higher Education. Frontiers in robotics and AI, 9, 831633. https://doi.org/10.3389/frobt.2022.831633

    Kongruenz und Plausibilität, nicht Präsenz?! Entscheidende Bedingungen für XR-Erfahrungen und -Wirkungen, ein neuartiges Modell.

    Präsenz wird oft als die wichtigste Eigenschaft gesehen, die das subjektive Gefühl beschreibt, sich in einer computergenerierten und/oder computervermittelten virtuellen Umgebung zu befinden. In dieser Arbeit werden einige Präsenz-orientierten virtual-reality Theorien hinterfragt.

    Marc Erich Latoschik, Carolin Wienrich, Congruence and Plausibility, not Presence?! Pivotal Conditions for XR Experiences and Effects, a Novel Model. In Frontiers in Virtual Reality, Vol. 3. 2022.

    Plausibilität brechen, ohne Präsenz zu brechen - ein Beweis für die Mehrschichtigkeit der Plausibilität

    Ein neuartiges theoretisches Modell hat kürzlich Kohärenz und Plausibilität als wesentliche Merkmale für XR (Extended-Reality)-Erfahrungen eingeführt und stellt damit die gegenwärtigen präsenzorientierten Konzepte in Frage. Wir haben zwei Versuche durchgeführt um dieses Modell zu validieren indem wir Inkohärenzen präsentieren wie z.B. Verletzungen von physikalischen Gesetzen.

    Larissa Brübach, Franziska Westermeier, Carolin Wienrich, Marc Erich Latoschik. Breaking Plausibility Without Breaking Presence - Evidence For The Multi-Layer Nature Of Plausibility, In IEEE Transactions on Visualization and Computer Graphics, pp. 1-1. 2022. IEEE VR Best Journal Paper Nominee

    Digitaler Körper, Identität und Privatsphäre in der sozialen virtuellen Realität: Eine systematische Übersicht

    Social Virtual Reality (Social VR oder SVR) bietet digitale Räume für verschiedene Aktivitäten, soziale Interaktionen und persönliche Begegnungen. Während unsere digitalen Körper im SVR im Allgemeinen fast jedes erdenkliche Aussehen haben können, sind individualisierte oder sogar personalisierte Avatare, die die Ähnlichkeit der Benutzer tragen, seit kurzem ein interessantes Forschungsthema. Solche persönliche Avatare könnten aber zu Datenschutz- oder Privatsphären-Problemen führen. Wir haben in dieser Arbeit gängige Literatur zum Schutz von Identität und Privatsphäre in Social VR Anwendungen analysiert.

    Jinghuai Lin, Marc Erich Latoschik. Digital body, identity and privacy in social virtual reality: A systematic review, In Frontiers in Virtual Reality, Vol. 3. 2022.