Kriege, Krisen, Katastrophen
20.04.2026Schlechte Nachrichten belasten uns – aber wie viel ist zu viel? Prof. Frank Schwab erklärt im SWR-Interview, was negativer Nachrichtenkonsum mit unserem Gehirn macht und wie ein gesunder Umgang damit aussehen kann.
Kriege, Krisen, Katastrophen – schlechte Nachrichten sind allgegenwärtig. Doch was macht der tägliche Konsum negativer Meldungen eigentlich mit uns? Dieser Frage geht SWR Kultur in einem aktuellen Interview mit Prof. Frank Schwab nach. Unser Gehirn ist evolutionär darauf programmiert, negative Informationen besonders stark wahrzunehmen, ein Mechanismus, der einst das Überleben sicherte, heute aber zu Stress, Angst und verzerrter Weltwahrnehmung führen kann.
Im Gespräch erklärt Prof. Schwab, warum wir bei einem Übermaß an schlechten Nachrichten abstumpfen und wie das unsere Wahrnehmung beeinflusst. Dabei gibt er auch praktische Tipps für einen gesunden Nachrichtenkonsum: Wie bleibe ich informiert, ohne mich zu überlasten? Welche Strategien helfen wirklich und welche extremen Ansätze, wie das ängstliche Suchen nach immer mehr Details oder das völlige Meiden von Nachrichten, eher schaden als nützen.
Das vollständige Interview ist hier zu hören: https://www.swr.de/swrkultur/wissen/was-schlechte-nachrichten-mit-uns-machen-100.html
