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Deutsch Intern
    Medienpsychologie

    Seminar Medienpraxis: Suizidprävention

    Suizidprävention mit der NaSPro

    Jedes Jahr töten sich fast 10.000 Menschen in Deutschland. Zehnmal mehr (also etwa 100.000) Menschen versuchen es jährlich erfolglos. So sterben in Deutschland nach wie vor deutlich mehr Menschen durch Suizide als durch Verkehrsunfälle, Mord, illegale Drogen und Aids zusammen. Von jedem Suizid sind etwa 6 Menschen betroffen – Familie und Freunde, aber auch Arbeitskollegen und Vorgesetzte. Suizidprävention verfolgt das Ziel, Personen nicht nur vom Suizid abzuhalten, sondern auch Menschen in psychophysischer Not zu helfen – dazu zählen ggf. auch die Angehörigen (bspw. Kann die kostenlose Telefonseelsorge erreicht werden unter: 0800/111 0 111 ; 0800/111 0 222 und bietet auch Chatberatung an https://www.telefonseelsorge.de/)
    Medien nehmen dabei eine zentrale Rolle ein. Während unter dem “Werther-Effekt” gezeigt wurde, dass durch mediale Inszenierungen von Suizid ein Anstieg an Suiziden erfolgen kann, wurde unter dem “Papageno-Effekt” wiederum dargestellt, dass ein angemessener medialer Umgang sogar schützend wirken kann. Der Beitrag der Medien zur Suizidprävention ist also nicht zu unterschätzen.
    Dadurch kommt auch den Medienschaffenden eine bedeutende Rolle hinsichtlich Suizidprävention zu. Dabei bietet die NaSPro (Nationales Suizid-Präventions-Programm https://www.suizidpraevention-deutschland.de/ ) u.a. mit ihrem Medienportal Informationen, Checklisten, und Empfehlungen für Medienschaffende. Gemeinsam mit Frau Müller-Pein, der Kommunikationsbeauftragten der NaSPro, wollen wir in dem Seminar „Medienpraxis“ die NaSPro in ihrem Internetauftritt unterstützen und damit die Suizidprävention im Netz fördern.

    Bitte bedenken Sie bei der Seminarwahl, dass dieses Seminar problematische und belastende Inhalte umfassen kann.