Intern
    Mensch-Technik-Systeme

    Kurzbeschreibungen der Lehrveranstaltungen für das WiSe16/17

    Psychologische Perspektiven auf interaktive technische Systeme

    In der Veranstaltung werden Erklärungsmodelle, Methoden und Befunde aus der Psychologie herangezogen, um Interaktionen zwischen Mensch und Technik zu erklären, vorherzusagen und zu evaluieren. Dabei wird der Lernstoff unter Einbezug der nachfolgenden Fragen aus der Perspektive eines Mensch-Technik-Wissenschaftlers, also interdisziplinär aufgearbeitet:

    • Was können wir von der Interaktion mit ''alter neuer'' Technik lernen? (z.B. Welche Ängste waren mit der Einführung des Buchdrucks verbunden?)
    • Wie beeinflusst der Mensch die Entwicklung neuer Technik? (z.B. Wie verarbeitet der Mensch Informationen?)
    • Wie wirkt neue Technik auf den Menschen? (z.B. Verändert die Smartphonekommunikation die Informationsaufnahme?)
    • In welcher Nutzungssituation findet die Interaktion zwischen Mensch und Technik statt? (z.B. Findet die Nutzung in einem beruflichen oder privaten Kontext statt?)


    Es werden aktuelle Trends und neuartige Interaktionen betrachtet sowie aktuelle Forschungsergebnisse herangezogen.
    Dabei wird in einer Veranstaltungseinheit ein Bereich aus der Psychologie angesprochen und entsprechend auf eine Mensch-Technik-Interaktion übertragen.

    Lernziel ist es auf der Basis von psychologischen Theorien und Paradigmen, neue Entwicklungen in der Mensch-Technik-Interaktion zu evaluieren sowie Potenziale und Risiken einer solchen Interaktion vorherzusagen. Schlüsselkompetenzen wie Transferfähigkeit und Kritikfähigkeit stehen hier im Vordergrund.

    Diese Veranstaltung findet erst ab dem 21.12.2016 statt und wird geblockt bis zum 08.02.2017

    Machen Videospiele schlau?

    Während die Medien oft nur die negativen Auswirkungen von Videospielen propagieren, zeigen wissenschaftliche Befunde unter anderem positive Einflüsse auf menschliche Kognitionen. Anhand von aktueller wissenschaftlicher Literatur findet u.a. eine kritische Auseinandersetzung mit den Fragen statt, ob sich Aufmerksamkeitsprozesse verändern, inwiefern sich multi-tasking-Fähigkeiten verbessern und welche Transfereffekte zu erwarten sind.

    Lernziel ist es, die Studien kritisch zu lesen, miteinander in Beziehung zu setzen, Methoden und Ergebnisse zu bewerten und sich dadurch auf der Basis von wissenschaftlichen Befunden eine Meinung zu bilden. Schlüsselkompetenzen wie Transferfähigkeit und Kritikfähigkeit stehen dabei im Vordergrund. Zielgruppe sind Bachelor-Studierende in ihrem letzten Studienjahr, die bereits Kenntnisse in der Allgemeinen Psychologie, der Statistik und den Forschungsmethoden erworben haben sowie mit aktuellen Trends der Mensch-Computer-Systeme vertraut sind.

    Diese Veranstaltung findet erst ab dem 15.12.2016 statt und wird geblockt bis zum 09.02.2017

    Kontakt

    Juniorprofessur für Mensch-Technik-Systeme am Institut für Mensch-Computer-Medien
    Oswald-Külpe-Weg 82
    Campus Hubland Nord
    97074 Würzburg

    Suche Ansprechpartner

    Hubland Nord, Geb. 82