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    Facing pitch – Lässt sich die Wahrnehmung von Tonhöhenabständen durch Visualisierungen verbessern?

    16.06.2016

    Einladung des Lehrstuhls für Medienkommunikation zum Gastvortrag von Dipl.-Psych. Johannes Loudwin, M.A. über das Training der Wahrnehmung von Tonhöhenabständen durch Visualisierungen am Mittwoch, 22.06. um 16:15 Uhr im ZfM Raum 005.

    Die Fähigkeit verschiedene Tonhöhen wahrzunehmen, diese miteinander in Beziehung zu setzen und deren „Abstand“ zu bestimmen ist für viele sicherlich mit Erinnerungen an den eigenen Musikunterricht in der Schule verknüpft. Irgendwie sollte man die Intervalle erkennen, die vom Lehrer am Klavier vorgespielt wurden. Wie wird das Bestimmen von Tonhöhenunterschieden erlernt und wie kann dieser Prozess durch Visualisierungen unterstützt werden?

    Tonhöhen sind im menschlichen Gehirn räumlich repräsentiert. Der sogenannte SMARC-Effekt (Rusconi et al., 2006) besagt, dass Tonhöhen in der Vorstellung zum Beispiel wie auf einem „mentalen Klavier“ angeordnet sind. Hohe Töne befinden sich im Gegensatz zu tiefen Tönen in unserer Vorstellung „weiter rechts“. Kann man diese Tatsache nutzen und in einem Training durch die visuelle Darstellung von Tonhöhen die Fähigkeit verbessern rein auditiv dargebotene Tonhöhenabstände zu bestimmen?

    Loudwin, J., & Bannert, M. (2016) Facing Pitch: Constructing Associations between Space and Pitch Leads to Better Estimation of Musical Intervals. Musicae Scientiae, 1-15. DOI: 10.1177/1029864916634419

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