Medien- und Wirtschaftskommunikation

Unterschiedlichste Gruppen von Kommunikatoren - Unternehmen, Verbände, Journalisten, Politiker, Sportler, Musiker, Entertainer, Moderatoren oder auch die Kirche - nutzen die Medien, um öffentliche Aufmerksamkeit für sich, ihre Anliegen oder ihre Produkte herzustellen. Aufgrund der zunehmenden Differenzierung unserer Gesellschaft, der damit einhergehenden Ausdifferenzierung der Medienangebote und Fragmentierung/Individualisierung der Mediennutzung wird es für Kommunikatoren immer schwieriger, eine große Öffentlichkeit zu erreichen. Auf der anderen Seite gelingt es immer besser, spezifische Öffentlichkeiten bzw. Zielgruppen anzusprechen - ein Umstand, dem die Programm-, Produkt- und Werbeplanung in hohem Maße Rechnung trägt.

Erfolgreiche Kommunikation bemisst sich danach, inwieweit die vom Kommunikator gewünschte Wirkung beim Medienpublikum eintritt. Reine Kontaktzahlen (wie Einschaltquoten oder Reichweiten) sagen jedoch nichts über die Wirkung bei den Rezipienten aus. Wir in der Abteilung "Medien- und Wirtschaftskommunikation" interessieren uns daher für die Qualität von Medienkontakten: Wie werden mediale Botschaften und Inhalte erlebt und verarbeitet? Welche Faktoren beeinflussen die Wirkung und damit auch den Erfolg medialer Kommunikation? Wie muss ich ein Medienangebot, eine Botschaft oder eine Werbung gestalten, um spezifische Erlebens- und Verarbeitungsprozesse bei den Rezipienten anzustoßen? Aus unserer Sicht bietet insbesondere die Rezeptions- und Wirkungsforschung wertvolle Einsichten für die strategische Programm-, Produkt- und Werbegestaltung, die bisher stark vernachlässigt wurden.

 

Unsere Themen

  • Musik und Medien
  • Sport und Medien
  • Unterhaltung durch Medien
  • Werbe- und Wirtschaftskommunikation

 

Unsere Forschungsperspektiven

  • Rezeption und Wirkung
  • Konzeption und Vermarktung
  • Medienwandel

 

 

Institut für Mensch-Computer-Medien     Am Hubland Nord     97074 WÜRZBURG

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