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    Mensch-Computer-Medien

    Die Rolle emotionaler Wechsel und ereigniskongruenter Emotionen für die Persuasion durch Geschichten / The role of emotional shifts and event-congruent emotions in narrative persuasion

    Geschichten können Einstellungen, Überzeugungen und Verhalten verändern (Persuasion durch Narrationen). Die Prozesse, die diesem Einfluss mutmaßlich zu Grunde liegen, unterscheiden sich von den Prozessen, die in den klassischen Zwei-Prozess-Modellen der Persuasion beschrieben werden. Als wichtige Mechanismen der narrativen Persuasion sind das Eintauchen in die Welt der Geschichte und die Nähe zur Perspektive der Figuren hervorgehoben worden. Empirische Arbeiten zu den Konzepten Transportation, Narrative Engagement oder Identifikation betonen die Rolle von Emotionen bei der Persuasion durch Geschichten. Geschichten – von klassischen Dramen bis hin zu zeitgenössischen Geschichten im Kontext der Gesundheitskommunikation – beruhen auf der Darstellung von Ereignissen, die Wechsel in der Qualität und Intensität des emotionalen Erlebens der Rezipientinnen und Rezipienten nahelegen (emotionale Wechsel). Aufbauend auf neueren theoretischen Arbeiten erwarten wir, dass diese emotionalen Wechsel entscheidend für das Verständnis der Persuasion durch Narrationen sind. Das Ziel der vorgeschlagenen Forschungsarbeiten ist es, die Rolle des Erlebens emotionaler Wechsel auf Seiten der Rezipientinnen und Rezipienten zu klären.

    Das Forschungsprojekt wurde gemeinsam mit Prof. Dr. Richter (Pädagogische Psychologie)  eingeworben

    Förderung: DFG

    Laufzeit: März 2018 - Februar 2021


    Korrelate und Auswirkungen intensiver Internetnutzung: Eine meta-analytische Bestandsaufnahme)

    Die Auswirkungen und Korrelate der Rezeption bzw. Nutzung des Internets durch Kinder, Jugendliche und Erwachsene, nicht zuletzt in Form von sozialen Netzwerkseiten wie Facebook, beschäftigen Wissenschaft und Öffentlichkeit gleichermaßen. Das Ziel dieses auf 36 Monate angelegten Forschungsprojekts ist es, die bestehende Befundlage im Rahmen einer Serie an Meta-Analysen aufzuarbeiten. Die Relevanz des meta-analytischen Zugangs ergibt sich aus divergierende Hypothesen, einer uneinheitliche Befundlage sowie einer Forschungsliteratur, die über viele Disziplinen verteilt ist.

    Förderung: DFG

    Laufzeit: Herbst 2015 - Herbst 2018


    Health Narratives (EU-IRSES)

    Näheres zu diesem internationalen Kooperationsprojekt erfahren Sie auf dieser Website


    Zur Akzeptanz humanoider Service-Roboter: Experimentelle Untersuchungen unter besonderer Berücksichtigung der Uncanny Valley-Hypothese (BMBF)

    In den nächsten 10 Jahren werden uns Service- und Assistenzroboter nicht mehr nur als Figuren in fiktionalen Geschichten, sondern zunehmend auch in unterschiedlichen Nutzungskontexten des Alltagslebens begegnen. Bereits heute existieren Prototypen von Robotern, die beispielsweise in der Krankenpflege, zur Unterstützung im Haushalt oder am Empfangsschalter von Museen zum Einsatz kommen. Die potentielle Verbreitung von Robotern in diesen Feldern wird von den potentiellen europäischen NutzerInnen – werden Sie nach Robotern allgemein befragt – recht kritisch gesehen (Eurobarometer 2012).

    Zahlreiche anekdotische Berichte und erste empirische Befunde deuten darauf hin, dass insbesondere sehr menschenähnlich gestaltete Roboter häufig mit aversiven Reaktionen einhergehen. Diese negativen Reaktionen werden in der Regel unter Rückgriff auf die uncanny-valley Hypothese erklärt, die sich als nutzerseitiges Problem der Kategorisierung einer Mensch-Maschine rekonstruieren lässt. Inwiefern die Akzeptanz oder Ablehnung humanoider Roboter aber durch kontextuelle Bedingungen (z.B. Produktbeschreibung des Roboters; intendiertes Einsatzgebiet des Roboters) oder nutzerseitige Faktoren (z.B. Offenheit für neue Erfahrungen; Einstellung gegenüber Technologie) abhängt, wurde bis dato kaum untersucht.

    Das Ziel dieses Projekts ist es, wichtige Determinanten nutzerseitiger Einstellungen gegenüber Service- und Assistenzrobotern zu erforschen. Unser Projekt liefert über die Daten des Eurobarometers hinaus Ergebnisse dazu, unter welchen Umständen Roboter positiver oder negativer eingeschätzt werden und damit wichtige Informationen für Entscheidungsträger.

    Förderung: BMBF (ITA 2014)

    Laufzeit: August 2015 - Juli 2017


    Kognitive und emotionale Prozesse narrativer Persuasion (FWF / DFG)

    Geschichten sind ein wirkungsvolles Instrument um Einstellungen zu ändern. In unserem Alltag sind wir permanent von ihnen umgeben, sei es als Film oder Roman, journalistische Arbeit oder aber in Form von Werbung oder politischen Kampagnen.

    Das Forschungsprojekt beschäftigt sich mit den psychologischen Prozessen, die dieser Einstellungsänderung zugrunde liegen. Zahlreiche Studien legen nahe, dass „Transportation“, das Hineinversetzen in die Welt der Geschichte, der ausschlaggebende Mechanismus ist. In einer Reihe von Experimenten soll untersucht werden wie es durch Transportation zur Einstellungsänderung kommt.

    Förderung: FWF und DFG (Lead Agency Verfahren), Transfer des Projekts von der JKU Linz zur Universität Koblenz-Landau im November 2013

    Laufzeit: Juli 2012 - Juni 2016


    Soziale Identität und kognitive Leistung bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund in Österreich (ÖNB)

    Ein hoher Bildungsstand spielt eine entscheidende Rolle für die wirtschaftliche Entwicklung von Nationalstaaten. Laut OECD ist der Unterschied in Bildungsabschlüssen zwischen Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund (v.a. Türkei und Ex-Jugoslawien) in Österreich so groß wie in kaum einem anderen Land. Das Forschungsprojekt beschäftigt sich mit psychologischen Prozessen, die erforscht und zur Reduzierung von Bildungsunterschieden nutzbar gemacht werden sollen. Das Projekt basiert auf Untersuchungen, die darauf hindeuten, dass Minderheiten besonderen psychologischen Belastungen ausgesetzt sind, welche die kognitive Leistung in Bildungskontexten einschränken (stereotype and social identity threat). Die vier geplanten Studien erweitern bisherige Befunde auf Jugendliche mit Migrationshintergrund und untersuchen die Stärke der sozialen Identität als Einflussfaktor. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen dazu dienen, Bildungsunterschiede in Österreich zu reduzieren.

    Förderung: Jubiläumsfonds der Österreichischen Nationalbank

    Laufzeit: August 2012 - August 2014


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